CAPSULE WARDROBE: SUMMER 2016

Freitag, Juni 03, 2016

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Stop Shopping, alle drei Monate ein shoppingfreier Monat - modebezogene Projekte meinerseits, an denen ich kläglich scheiterte. Beide liegen mehr als ein Jahr zurück, ich kaufte fröhlich ein und kam an den Punkt, an dem ich feststellte: es ist zu viel. Es folgte ein ausgiebiges Closet Detox. Als dies beendet war, war zwar schon viel aussortiert, aber das, was übrig geblieben war, war mir immer noch zu viel. Ich überlegte. Stöberte auf Pinterest. Sah Pins zu Themen wie 5 Piece French Wardrobe und Capsule Wardrobe. Ersteres fand ich sehr faszinierend, mir war aber sehr schnell klar, dass ich es nicht schaffen würde, pro Halbjahr 'nur' fünf Kleidungsstücke zu kaufen. So viel Ehrlichkeit muss sein. So beschäftigte ich mich intensiver mit einer Capsule Wardrobe und sagte mir schließlich: das machst du! 

WHAT’S A CAPSULE WARDROBE? 
Eine Capsule Wardrobe ist eine Sammlung von essentiellen und saisonalen Kleidungsstücken, welche miteinander kombinierbar sind. Ich las von 30, 32, 36, 38 und 40 Piece Capsule Wardrobes. Ich las, dass die Anzahl der Kleidungsstücke vollkommen egal ist, solange alles miteinander tragbar ist und es sich ausschließlich um Lieblingsstücke handelt. Ich las noch sehr, sehr viel mehr. 

HOW TO… 
Am Ende fing ich einfach an und machte mir, inspieriert von verschiedenen Pins, mein eigenes Konzept. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich in die Capsule Wardrobe Schuhe, aber keine Taschen inkludiere. Gleiches gilt für Bademode, Sportmode, Unterwäsche und Sachen, die man eben nicht täglich braucht (eine Regenjacke oder Gummistiefel sind hier gute Beispiele). Mein Ziel war, alle meine Kleidungsstücke für den Sommer auf meiner Kleiderstange und in meiner Kommode verstauen zu können. 

Als erstes sortierte ich n o c h m a l aus und es tatsächlich wanderten ziemlich viele Sachen zu Kleiderkreisel bzw. als Spende zu H&M. Alles, was ich als Herbst-/Wintermode einstufe, legte ich beiseite und verstaute dies in meinem alten Kleiderschrank. Anschließend erstellte ich mir drei Listen (Oberteile, Hosen/Röcke, Kleider) und ging alle Kleidungsstücke der Reihe nach durch (dafür nahm ich mir übrigens wieder genug Zeit, wie schon beim Closet Detox, und machte das nicht an einem Tag). Jedes Teil ordnete ich Kategorien zu: daily (=täglich tragbar), fun (=zum ausgehen tragbar) und lounge (=tragbar zB zum gemütlichen Netflixabend oder backen bei sich mit Freunden). Da ich noch mehr minimieren wollte, legte ich alle Kleidungsstücke, die nur in eine Kategorie passten, ebenfalls beiseite bzw. in den alten Kleiderschrank. Bei jedem Kleidungsstück fragte ich mich außerdem, ob ich es j e t z t gerne tragen würde. Hatte ich auch nur den kleinsten Zweifel daran, wuchs der Stapel im alten Schrank ebenfalls an. Irgendwann war alles geschafft und ich stand vor einem geschrumpften Kleiderstapel. 
 
Ich unterteilte alles in Basics, Summerbasics und Restliches. Basics sind für mich dabei Sachen, die das ganze Jahr über tragbar und mit allem kombinierbar sind. Glaubt mir, das war nicht viel. An Summer Basics kamen einige Teile wie Shorts (schwarz, weiß, jeans), Streifen- und kurzärmlige Basicshirts oder auch meine weißen Converse dazu. Ich hatte mir vorgenommen, für den Anfang eine 40 Piece Capsule Wardrobe zu erstellen, welche die (Summer-)basics aber nicht beinhaltet. Das ist natürlich eine kleine Schummelei, aber ich hatte noch so viele ungetragene und/oder erst kürzlich gekaufte Sommersachen, die ich nicht einfach so beiseite legen wollte. Zum Herbst möchte/werde ich das anders bewältigen. Ich zählte also die restlichen Kleidungsstücke durch – und bekam fast einen Schock. Es waren über 60 (!) Sachen. Diese 60 Sachen habe ich dann auf 40 minimiert, wobei ich alten Lieblingsstücken und neuen Sachen den Vorzug gab. 
 
Am Ende habe ich nun eine 40 Piece Capsule Wardrobe + Basics, insgesamt also etwa 60 Kleidungsstücke. 
 
NOW WHAT…? 
Es ist geschafft und meine Sommergarderobe befindet sich komplett auf meiner Kleiderstange und in meiner Kommode. Als Basicteile für den Sommer brauche ich noch ein kurzärmliges schwarzes Shirt und ein schwarzes und ein weißes ärmelloses Top. Bis Ende August darf ich modemäßig nur in fehlende Summerbasics und Herbstkleidung investieren. 
 
Ich werde mich bemühen, täglich mein #OOTD zu zeigen oder zumindest abzulichten, damit ich am Ende auch für mich selbst sehe, welche Sachen ich getragen habe oder nicht. Alle Sommersachen, die ich in den nächsten drei Monaten nicht anziehe, werden aussortiert - genau wie die beiseitegelegten Sachen, die ich während dieser Zeit nicht vermissen werde.

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  Wie steht Ihr zum Thema Capsule Wardrobe? Wäre das was für Euch? 
Oder habt Ihr sogar schon eine?

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3 Kommentare

  1. Respekt! Ich finde die Idee hinter einer Capsule Wardrobe echt super und dadurch, dass ich sowieso immer sehr schlichte Sachen trage, wäre es bestimmt auch etwas für mich. Das Problem ist aber einfach - ich shoppe einfach zu gerne und ich würde es nie schaffen, mich von meinen halben Kleiderschrank zu trennen. Daher finde ich es richtig toll, dass du das geschafft hast. Und ich freue mich schon auf die vielen Looks :)

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

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  2. Ich habe meinen Schrank auch erst ausgemistet und nun ist er relativ leer, heißt ich muss shoppen. War ich auch gestern - neue Kleider sind eingezogen und ich werde mich bemühen auch mal Fotos zu posten! ;-) Finde ich super, mal andere Sachen zu kombinieren... ich mache das auch ständig!
    Liebe Grüße

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  3. Eine richtig tolle Idee. Muss mich da aber Jana anschließen, ich würde das wohl nie hinbekommen=)

    Neri

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